Button-Info-blau

Stand Montag, 27. Juni 2016

Tabs

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

Q

R

S

T

U

V

W

X

Y

Z

Tierhaltung in Mietwohnungen: Der Bundesgerichtshof erklärt in seinem Urteilsspruch vom 14.11.2007 eine KatzenkopfVertragsklausel für unwirksam, die „jede Tierhaltung, insbesondere von Hunden und Katzen, mit Ausnahme von Ziervögeln und Zierfischen“ von der Zustimmung des Vermieters abhängig macht. Eine solche Bestimmung benachteilige den Mieter unangemessen, weil sie ihrem Wortlaut nach auch die Haltung unproblematischer Kleintiere untersage (Az. VIII ZR 340/06). pfeil18

Treppenhausbeheizung: Nach DIN 4701 ist für Haus- und Treppenflure eine Mindesttemperatur von 10° C Treppenmhausvorgeschrieben. Bei niedrigen Außentemperaturen kann dieser Wert in den meisten Treppenfluren nur durch Heizen erreicht werden. Ohne Beheizung käme es in den angrenzenden Wohnungen, insbesondere in der Erdgeschosswohnungen, zu erhöhten Wärmeverlusten. Treppenhäuser, die nicht mit Heizkörpern ausgestattet sind, haben auf Grund der baulichen Gegebenheiten geringere Wärmeverluste, so dass die Mindestemperatur auch ohne Beheizung gehalten wird - eine Voraussetzung ist aber auch, dass die Haustür geschlossen gehalten wird.

Vermieterfragen - erlaubt/unerlaubt: Bei der Bewerbung um eine Wohnung versuchen die Vermieter zum Zwecke der Mieterauswahl viele Fragen zu stellen. Nachstehende Tabelle enthält die zulässigen und unzulässigen Fragen. Es gilt jedoch, zulässige Fragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden, ohne eine spätere fristlose Kündigung zu riskieren

zulässige Frage

unzulässige Frage

Nutzung der Wohnung - eventuell gewerbliche Teilnutzung?

Wunsch nach einem Gehaltsnachweis? Bei negativer Antwort kann es aber den Bewerbungsausschluss bedeuten

Wie viele Personen wollen einziehen, Anzahl Kinder?

Hat das Mieterpaar Vorstellungen über die Kinderplanung?

Anzahl oder Art eventueller Haustiere?

Parteizugehörigkeit?

Bonität des Mieters - Nachweis über korrekte Überweisung der bisherigen Miete

Religionszugehörigkeit?

In welchem Arbeitsverhältnis steht der Mieter?

Ist eine der Mietparteien Ausländer?

Wurde schon einmal ein Offenbarungseid abgelegt? Einsicht in die Schufa kann verlangt werden.

Besteht eine homosexuelle Beziehung?

Welche musikalischen Inrteressen und eventuell welche Instrumente werden in der Wohnung gespielt?

Liegen irgendwelche Krankheiten vor?

VertragVertragsbedingungen: Der Mietvertrag zwischen Vermieter und Mieter wird ergänzt durch

  1. die Hausordnung - kurz HO bezeichnet  p1-c
  2. Allgemeine Vertragsbedingungen - kurz AVB bezeichnet  p1-d
  3. Besondere Vertragsbedingungen - kurz BVB bezeichnet  p1-e

Diese drei Ergänzungen garantieren bei konsequenter Befolgung eine positive Wohnqualität in unserer Siedlung. Sie sollten auch die Grundlage für eine Differenzierung der John-Locke-Siedlung von anderen Großsiedlungen in pfeil18unserer Nachbarschaft bilden.

CIMG0010_bearbeitet (Medium)

 Verwaltungseinheiten - kurz VE: Bei den Betriebskostenabrechnungen bezieht sich STADT UND LAND auf eine VE z.B. mit der Nummer 0201 usw. Diese Nummer ist Bestandteil der Wohnungsnummer. Obwohl in der Betriebs-kostenabrechnung die zu einer VE gehörenden und zusammen abgerechneten Wohneinheiten genannt werden, ist es für den Mieter für das Verständnis einzelner Posten der Betriebskostenabrechnung äußerst wichtig, die Zusammen-hänge von Kostenpositionen zu verstehen. Ausführliche Informationen zu den Verwaltungseinheiten sind durch einen Klick auf    zu ermitteln.

W

pfeil18 

CIMG0027-freistellung

Werbungsverbot: So wie in dem Foto links gezeigt, kann man seine Ablehnung der Zustel-lung von Werbung auch ausdrücken. Aber muss man gleich mit einem Filzstift den Briefkas-ten beschmieren? Es gibt spezielle Aufkleber oder durchaus gepflegtere Hinweismöglich-keiten. Der Autor hat in diesem Zusammenhang STADT UND LAND gebeten, bei Freigabe der ebenfalls sanierten Briefkästen den Mietern entsprechende Aufkleber zur Verfügung zu stellen, um damit ein einheitliches und akzeptableres Zeichen für ein Werbungsverbot zu ermöglichen.

Euroscheine

Wohngeld: Das Wohngeld wird als finanzielle Hilfe des Staates denjenigen gezahlt, die sich Wohnen nicht oder nur teilweise leisten können. Das Wohngeld wird zur wirtschaftlichen Sicherung des angemessenen und familiengerechten Wohnens als "Mietzuschuss" für Mieter von Wohnraum gezahlt. Berechtigt sind alle Personen, die Wohnraum gemietet haben und ihn selbst nutzen. Ausführliche Informationen hierzu sind durch einen Klick auf p1zu erfahren. Alle dort enthaltenen Angaben beziehen sich auf das Wohngeldgesetz vom 1.10.2008 mit Gültigkeit ab 1.1.2009. Rechtsverbindlichkeit für den Bezug von Wohngeld kann jedoch nur über den beim Bürgeramt pfeil18zu stellenden Antrag erfolgen.

K640_Wohnung fotografieren

Wohnung dokumentieren: Die nach der Sanierung des Hauses John-Locke-Str. 21 in ihre Wohnungen zurückgekehrten Mieter mussten leider zum Teil die Erfahrung machen, dass die ausgelagerten Möbel nicht vorher ihren Platz gefunden haben. Mangels Dokumentation und bedingt durch die eventuelle Abwesenheit des Mieters wurden die Möbel einfach in die Raummitte gestellt und nicht auf den früheren Stellplatz. Für die künftigen von der Sanierung betroffenen Mieter empfiehlt es sich daher, die Möblierung der Wohnung durch Fotos zu dokumentieren.

Wohnlagen-Bewertung der Straßen in der John-Locke-Siedlung gemäss Berliner Mietspiegel 2015

Straße

Hausnr.

Bewertung

Barnetstrasse

60 bis 65

einfach

Barnetstrasse

66 bis 68

einfach* belastet durch Verkehrslärm

Barnetstrasse

69 bis 80

einfach

Barnetstrasse

81

einfach* belastet durch Verkehrslärm

Finchleystrasse

2 und 4

einfach

Hendonstrasse

 

einfach

John-Locke-Strasse

 

einfach

Steinstrasse

69 bis 85

einfach

Steinstrasse

86

einfach* belastet durch Verkehrslärm

linie-0020