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In diesem Archiv werden Informationen, Aufsätze, Umfragen und Ähnliches angeboten, die in der Vergangenheit Bestand-teil der verschiedenen Webseiten dieses Webportals waren, aber sicherlich rückblickend noch von Interesse sind.

Flyer: Die vierteljährlich vom Mieterbeirat herausgegebenen Flyer zur Mieterinformation stehen hier zum Herunterladen nicht mehr zur Verfügung, weil in diesen Drucken persönliche Daten enthalten waren. Da das für Text und Layout für die archivierten Flyer verantwortliche Mitglied des Mieterbeirats, Klaus Danert, am 15.3.2012 aus diesem Gremium ausgeschieden ist, gibt es einen Flyer in der Form nicht mehr.

Es gab Zeiten, da waren die Flyer den Mitgliedern des Mieterbeirats 2008 bis 2012 so gut und empfehlenswert, dass der damalige Sprecher des Mieterbeirats (Klaus Danert) immer wieder aufgefordert wurde, diese auch an möglichst vielen externen Stellen und bei zahlreichen externen Veranstaltungen zu verteilen.
Unter anderem wurde der damalige Bezirksstadtrat, Herr Oliver Schworck, des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg, Abteilung Bürgerdienste, Ordnungsaufgaben, Natur und Umwelt, gezielt auf den Internetauftritt und den Flyer des Mieterbeirats aufmerksam gemacht. Am 1.9.2008 gab Herr Schworck einen positiven Kommentar ab.
26 Hier klicken zur  Anzeige des diesbezüglichen Schreibens.  

Report

Begehungsprotokoll der Rettungswege - Am 5.8.2008 fand eine Begehung der Jfeuerwehr022ohn-Locke-Siedlung mit der Zielsetzung einer Beurteilung der Feuerwehrzugangsbereiche statt. Teilnehmer war u.a. als Fachkraft ein Beauftragter der Berliner Feuerwehr. Über das Ergebnis der Begehung hat der damalige Sprecher des Mieterbeirats eigenständig eine Schwachstellenanalyse für die gesamte Siedlung erstellt. STADT UND LAND hat einige Punkte aus diesen Feststellungen erledigt. Die weiteren, aber gravierenden Punkte können erst im Rahmen der Sanierung berücksichtigt werden. Da die Siedlung unter Bestandsschutz steht, sieht auch die Feuerwehr zur Zeit keinen Handlungsbedarf. 26 Hier klicken zur  Anzeige des Protokolls

Heizkostenverteiler

Heizkosten durch Kaltverdunstung: Die letzte Heizkostenablesung hat nicht nur uns, sondern auch andere Mieter darüber nachdenken lassen, ob nicht die unerwartet höheren Verbrauchswerte auf die lange Hitzeperiode zurückzuführen sein könnten. Die Frage über die Rechtmäßigkeit Heizkosten zu zahlen, obwohl die Heizung über lange Zeit außer Betrieb war und trotzdem Verbrauchswerte anfielen, wurde in einem Verfahren vor dem Landgericht Berlin geklärt. Das Gericht entschied, dass der Mieter die Heizkosten tragen müsse, denn die bedingt geringe Verdunstung ist aufgrund der physikalischen und technischen Gegebenheiten der Verdunstungsröhrchen hinzunehmen. Hinzu kommt, dass die Zuführungsleitungen die Raumluft erwärmt und dabei zur Verdunstung beiträgt. Quelle: Landgericht Berlin, ra-online (zt/GE 2000, 539/rb)
In diesem Zusammenhang siehe auch die Antwort auf eine diesbezügliche Anfrage bei dem Ableseunternehmen KALORIMETA.

Biomüll: Die BSR treibt den Einsatz von so genannten Biotonnen voran. Nach jetzigen Erkenntnissen wurden Tatsachen jedoch bekannt, die im Übereifer der BSR völlig außen vor blieben. Bei der Kompositierung des Biomülls entsteht Methan, ein 20mal stärkeres Klimagas als Kohlendioxid (CO²). Diese Information stammt aus einem Artikel der Zeitschrift taz. Der Artikel kann in voller Länge durch einen Klick auf das PDF-Symbol heruntergeladen werden.

Jo-Lo 004

Waschhaus: Das dem Einkaufszentrum - künftig John-Locke-Platz genannt - zugeordnete Waschhaus wurde am 1. April 2014 für immer geschlossen. In den letzten Jahren hatte es sich gezeigt, dass die Benutzung immer mehr zurück ging, so dass die Einnahmen weit unter den Betriebskosten blieben. Für das Jahr 2009 betrug die Einnahme bezogen auf 1 Stunde Öffnungszeit genau € 3,21, während eine Waschmarke für die 7-kg-Waschmaschine € 2,50 kostet.
StuL*) ging bei ihrer Entscheidung davon aus, dass heute nahezu jeder Haushalt über eine Waschmaschine verfügt. Ferner erhalten im Zuge der Sanierung alle Wohnungen standard-mäßig einen Waschmaschinenanschluss.

Dämmung - Buschmann-Bielefeld.de

Wärmedämmung: Der NDR-TV-Sender berichtete 2012 in zwei Sendungen über die Proble-matik der Wärmedämmung. Auf diesbezügliche Anfrage bei STADT UND LAND wurde dem Autor dieser Webseite eine Stellungnahme zu der bei der Modernisierung in der John-Locke-Siedlung vorgesehenen Wärmedämmung abgegeben. Die Definition “Wärmedämmung” ist hier zu finden button_glass-gruen

 

Der Wahn der Wärmedämmung: Die ZDF-Sendung FRONTAL21 stellte vor Kurzem den Sinn und Unsinn der Wärmedämmung an den Pranger. Der geistigen Selbstbefriedigung unserer Politiker für die verpflichtende Wärmedämmung stehen die relativ hohen Kosten und die geringen Einsparungen an Heizkosten gegenüber. Im Beispiel der Sanierung in unserer Siedlung betragen die Kosten nur für die Fassadendämmung rund EUR 1,00/m² der Kaltmiete - Kosten für eine durchschnittliche 75 m²-Wohnung jährlich EUR 900,-- STuL nennt in dem Modernisierungsschreiben an die betroffenen Mieter eine jährliche Einsparung an Heizkosten von ca. 15 bis 20 % - Annahme  Jahres-Heizkosten durchschnittlich ca. EURvideo-icon 880,-- würde die Einsparung pro Jahr EUR 176,-- betragen, abhängig von der Strenge des Winters und dem Ölpreis.
Das Video aus der ZDF-Sendung erhält man durch einen Klick auf 

Wohnungsgebaeude

Mietsteigerungen: Besonders im aktuellen Wahlkampf wurde von den Parteien die Karte “Stop den Mietsteigerungen” gespielt. An dieser Stelle soll daran erinnert werden, dass in den Jahren  2005 und 2006 die damalige Senatskoalition aus SPD und Die LINKE die Grundsteuer erheblich angehoben hatte. In unseren Betriebskosten stieg die Grundsteuer in zwei Schritten von monatlich € 0,22/m² auf € 0,48/m² = 119 %. Bei der von den Grünen immer mehr geforderten energetischen Wärmedämmung spielen unbedingt nicht die 9 % (statt 11 %) der Dämmungskosten die Rolle, sondern deren Verteilung auf die Wohnfläche. Bei der aktuellen Sanierung in unserer Siedlung betragen die effektiven Dämmungskosten monatlich € 1,15/m² = 26,5 % der Monatsmiete bei einer geschätzten Einsparung an Jahres-Heizkosten von 20 % auf der Basis der jetzigen Energiepreise.

Umfrage

Umfrage zur Schließung Müllabwurfanlagen (MAA): Im Frühjahr 2006 führte das STADT UND LAND-Mieterbüro über den Erhalt der MAA in der John-Locke-Siedlung eine Umfrage durch. Am 3.5.2006 gab das Mieterbüro folgendes Abstimmungsergebnis den Mieter bekannt.

Stimmberechtigt:

1336 Mieter

100,00 %

 

abgegebene gültige Stimmen

625 Mieter

46,78 %

 

für die Schließung stimmten

116 Mieter

18,56 %

real 8,68 %

für den Erhalt stimmten

509 Mieter

81,44 %

real 38,10 %

 

Postkartenaktion: Am 25.2.2012 fand eine Postkartenaktion zum Erhalt der MAA in der John-Locke-Siedung statt. Die Forderung nach Erhalt der MAA wurde in der Abstimmungs-karte begründet mit einem Passus aus der Berliner Bauordnung (§ 46 Ab.3 Satz 4 - im Text gelb markiert). Hier der betreffende und unkommentierte Text:
§ 46 Aufbewahrung fester Abfallstoffe, Abfallschächte
(1 ) Für die vorübergehende Aufbewahrung fester Abfallstoffe sind Flächen in ausreichender Größe für die Aufstellung von Behältern für Abfälle zur Beseitigung und zur Verwertung zur Erfüllung der abfallrechtlichen Trennpflichten vorzuhalten.
(2 ) Feste Abfallstoffe dürfen innerhalb von Gebäuden vorübergehend aufbewahrt werden, in Gebäuden der Gebäudeklassen 3 bis 5 jedoch nur, wenn die dafür bestimmten Räume
1 . Trennwände und Decken als raumabschließende Bauteile mit der Feuerwiderstands-
fähigkeit der tragenden Wände haben,
2 . Öffnungen vom Gebäudeinnern zum Aufstellraum mit feuerhemmenden, dicht- und
selbstschließenden Abschlüssen haben,
3 . unmittelbar vom Freien entleert werden können und
4 . eine ständig wirksame Lüftung haben.
(3 )
1 Abfallschächte dürfen nicht errichtet werden.
2 Bestehende Abfallschächte sind spätestens bis zum 31 . Dezember 2013 außer Betrieb zu nehmen.
3 Die zu ihrem Befüllen vorgesehenen Öffnungen sind bis zu diesem Zeitpunkt dauerhaft zu verschließen.
4 Die Sätze 2 und 3 finden keine Anwendung, wenn die Einhaltung der abfallrechtlichen Trennpflichten und die brandschutzrechtlichen Belange gewährleistet sind.

Schimmel und Mietrecht: Eines der häufigsten gerichtlichen Streitfälle finden zwischen Mietern und Vermietern über dieses Thema statt. Jede Seite macht die andere für die Ursachen der Schimmelpilzbildung in der Wohnung verantwortlich. Kernpunkt in diesem Streit bildet das Lüftungsverhalten des Mieters.
Genauso unterschiedlich sind die zahlreichen Gerichtsurteile, die sich in der Mehrzahl sogar widersprechen und oft scheinbar eindeutig, die persönliche und nicht unbedingt juristische  Einstellung des Richters widerspiegeln.
Ein aktuelles Urteil des Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg entschied, dass es dem Mieter nur zu zumuten sei, maximal 3-mal täglich am Morgen, am frühen Abend und vor dem Schlafengehen stoß zu lüften.
Fachanwalt Alexander Bredereck hat einen Teil dieser widersprüchlichen Urteile zusammengestellt und kommentiert. Ein Mausklick auf das Symbol führt zu dem ins Internet gestellten Artikel. Für ausführliche Informationen zu diesem Thema GehezuSchimmelbildung

30 Zone oder der Rennsteig in der JoLo-Siedlung: Wer glaubt der Rennsteig liegt in Thüringen, der irrt leider, denn auch die John-Locke- und Steinstraße werden trotz der klar angezeigten 30-Zone als Rennstrecke benutzt. Für Kinder und ältere Menschen bedeutet die Mißachtung der Geschwindigkeitsbeschränkung ein erhebliches Risiko.
Aber diese Mißachtung bei der zu erwartenden Strafe ist nicht verwunderlich - hier ein Beispiel:
Gemessene Geschwindigkeit 50 km/h - abzüglich Messtoleranz 17 km/h -
Bußgeld 35 Euro und 0 Punkte in Flensburg
Aus der Senatsverwaltung für Umwelt und Stadtentwicklung war zu erfahren, dass
die Steinstraße künftig im Rahmen der Geschwindigkeitsüberwachung angemessen berücksichtigt wird.
Am 24. und 25.9.2015 wurden hier zwei Radarmessungen mit folgendem Ergebnis durchgeführt:

Uhrzeit

gemessene Fahrzeuge

Überschreitungen

Höchstwert

19:30 bis 21:40

112

38 = 33,98 %

75 km/h (!)

17:40 bis 21:30

352

58 = 16,48 %

60 km/h

Mieterflucht: Im direkten Zusammenhang mit den Modernisierungs- und Instandsetzungsmassnahmen hat in der John-Locke-Siedlung eine nicht zu übersehende Auszugswelle stattgefunden und es wird auch noch nicht zu Ende sein. Mit der Mieterbeiratswahl wurde von STuL dokumentiert, dass sich die Anzahl der wahlberechtigten Mieter von 1823 auf 1480 = minus 343 Mieter oder 18,82 % reduziert hat. Bekanntlich sagt das Sprichwort: “Dreimal umgezogen ist wie einmal abgebrandt”. Wenn nicht gravierende Gründe vorliegen, vermeidet sicherlich jeder Mensch einen Umzug. Aufgrund des Asbestbeseitigungswahns - hervorgerufen durch einen Panik verbreitenden Politiker der Partei “Die Grünen” - haben sich die Sanierungsmaßnahmen für die Mieter zu einer langen Zeit des eingeengten Lebens in Umsetzwohnungen entwickeln, was besonders die langjährigen und ins Alter gekommenen Mieter belastet.

Öko-Umlage steigt: Die von allen Stromverbrauchern zu zahlende Ökostrom-Umlage steigt am 1.1.2017 von 6,35 auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Grund ist vor allem der weitere massive Ausbau der erneuerbaren Energie. Da Strom aus Wind oder Sonne in der Produktion teurer ist als aus Kohle oder Atomkraft, zahlen Verbraucher die Differenz zu den Marktpreisen über die EEG-Umlage. Empfohlen wird ein Klick auf   
Die Tabelle zeigt die Quellen des Stroms in Deutschland laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft

Stromquelle

Anteil 2015

Anteil 2014

Anteil 2012

Anteil 2011

Braunkohle

23,8 %

25,4 %

25,7 %

24,6 %

Erneuerbare Energie

30,1 %

 26,2 %

21,9 %

19,6 %

Steinkohle

18,1 %

17,8 %

19,1 %

18,7 %

Kernenergie

14,1 %

15,8 %

16,0 %

17,7 %

Gaskraftwerke

9,1 %

9,5 %

11,3 %

13,6%

sonstige Energieträger

 4,8 %

  5,3 %

   6,0 %

  4,2 %

Logo BSR

BSR erhöht Gebühren - Ab kommenden Jahr werden die Gebühren für Müllabfuhr und Straßenreinigung erhöht. Als Hauptgrund werden Lohnerhöhungen der Mitarbeiter angegeben - sicherlich aber auch der Manager. Darüberhinaus finanziert die BSR mit diesen Zusatzeinnahmen die flächendeckende Einführung der Biotonne, die z.B. der Autor weitgehend meidet. Die Erhöhungen betragen für die Müllabfuhr 3,8 % und für die Straßenreinigung 3,7 %.
Gerade die Straßenreinigungsgebühren sind eine politisch geschützte Abzocke, denn es wird nicht die reine Straßenfläche, sondern die Grundstücksfläche als Grundlage für die Berechnung genommen - im Fall der John-Locke-Siedlung rund 90.000 qm.

*) StuL = STADT UND LAND

 
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