umzugskartons

Die baulichen Erfordernisse einer groß angelegten Haussanierung erzwingen leider auch einen vorübergehenden Auszug in eine Ersatzunterkunft. Hier soll eine Unterstützung darüber gegeben werden, an welche Dinge bei einem Umzug ge-dacht werden müssen. Jeder kennt den treffenden Spruch: “Zweimal umgezogen ist wie einmal abgebrannt.”

Den von einem Umzug betroffenen Mietern steht in erster Linie das Beraterteam der STADT UND LAND eignen Gesellschaft SOPHIA  in den Räumen des früheren Mieter-büros zur Verfügung - Steinstr. 78, 12307 Berlin-Lichtenrade 1. Etage.
a_pfeil07Darüber hinaus sollten die Betroffenen auch auf die Fachberater des Umzugsunternehmens - z.B. derzeit die Firma Zapf - zurückgreifen, um spe-zielle Anforderungen des Umzugsguts abzusichern. Diese Mitarbeiter beraten einschlägig und geben wertvolle Tipps.

 

Möbel und Einrichtungsgegenstände: Die Demontage, den Transport und den Wiederaufbau (nach Rückkehr in die Wohnung) hat das mit der Durchführung des Umzugs von STADT UND LAND beauftragte Personal zu regeln.

Anders verhält es sich um den Inhalt der Schränke und die vielen Kleinteile, die in einer Wohnung den persönlichen Geschmack ausdrücken. Diese Dinge sollte der Mieter nach den folgenden Tipps selbst einpacken. Aber auch hier die folgende Ausnahme von dieser Regel:

a_pfeil07Aus versicherungsrechtlichen Gründen sollten hochwertige oder wertvolle Gegenstände wie Bilder, Porzellan, Glaswaren usw. ausschließlich durch das Fachpersonal der Umzugsfirma eingepackt werden. Schon deshalb sollte man den Berater frühzeitig zu rate ziehen.

Kartonanzahl: Die Faustformel lautet für einen 2- bis 3-Personenhaushalt je 1 Karton pro Quadratmeter Wohnfläche. Jeder Karton sollte ein durchschnitt-liches Gewicht von 20 kg nicht überschreiten. Ferner sollte ein Karton nur bis zur Griffhöhe gefüllt werden. Zwar tut es auch der Bananenkarton, aber vorteilhafter ist die Verwendung des üblichen Umzugskartons aus Wellpappe nach DIN 55468.

karton

Kleiderboxen: Für die hängende Garderobe (Kleider, Anzüge usw.) sind für den knitterfreien Transport Kleiderboxen zu empfehlen. Die übrige Garderobe gehört in die vorgenannten Kartons.

kleiderbox

Packstrategie: Gezielt komplette Einheiten in logischer Reihenfolge einpacken, z.B. Wohnzimmerschrank Fach für Fach von links oben nach rechts unten. Die entstandenen Verpackungseinheiten entsprechend mit der Quelle und einer kurzen Inhaltsangabe beschriften. Dies zahlt sich bei der Wiedereinrichtung vorteilhaft aus.

Verpackungsmaterial: Neben der nicht zu knappen Anzahl Kartons sollte auch bei dem Verpackungsmaterial wie Packpapier, Zeitungspapier, Luftpolsterfolie usw. nicht gespart werden. Was gut verpackt und eingewickelt ist, kann nicht kaputt gehen oder bei scharfkantigen Gegenständen die Transportkartons beschädigen sowie die Transporteure verletzen. Bei der Verwendung von Zeitungspapier sollte man beachten, dass die Druckerfarbe stark auf den zu schützenden Gegenstand abfärben kann, es sollte nur zum Auspolstern von Zwischenräumen verwendet werden.

Packtechnik: Bücher stehend, Rücken an Rücken, in den Karton packen - aber Achtung, den Karton nicht über die empfohlenen 20 kg völlig füllen, denn Bücher addieren sich schnell zu einem hohen Gewicht.
Geschirr einzeln in Seidenpapier einwickeln und hochkant hinstellen. Den Karton im Bodenbereich mit Polstermaterial auslegen.
Teller in zusätzlich ausgepolsterten Kartons. Im Stapel von 4 bis 5 Stück gründlich mit Papier verpacken und hochkant stehend in den Karton. Leerräume müssen unbedingt mit Papierknäueln, Kissen oder Decken aufgefüllt werden.
Glaswaren, Kannen usw. gründlich in Papier einschlagen und stehend in den Karton einpacken.
Besteck so gut verpacken, dass scharfkantige Teile sich nicht durch die Verpackung drücken können.
Töpfe, Pfannen  usw. unter Verwendung von ausreichend (Zeitungs-)Papier als Trennlage in die Kartons einbringen
Blumen/Pflanzen, Topfpflanzen in Karton stellen und hier darf mit Zeitungspapier aufgefüllt werden.
Zerbrechliches immer einzeln verpacken. Zwischenräume gut beispielsweise mit zerknüllter Packseide auspolstern und einen Schütteltest ausführen. Führt der Test zu Geräuschen, ist nicht richtig gepackt worden.
Langspielplatten immer hochkant packen.
Schubladen nicht mit schweren Dingen füllen, nicht abschließen.

Aufkleber für Umzugskartons: Um nicht den Überblick zu verlieren, ist eine richtige und gezielte Beschriftung der Umzugskartons äußerst wichtig. Dieser Aufwand beim Einpacken zahlt sich beim Auspacken und Wiedereinordnen unbedingt aus. Das Formular zum Beschriften kann über einen Klick auf das Muster rechts heruntergeladen werden.
Der Aufkleber kann beschriftet werden mit: Zimmer - Inhalt - Verweis auf “Vorsicht zerbrechlich”, “Vorsicht schwer” oder “Aufrecht stellen”

Umzugsaufkleber