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Stand Montag, 27. Juni 2016

Eine der wirkungsvollsten Maßnahmen zum Schutz vor Schimmel in der Wohnung ist eine regelmäßige Lüftung. Dafür gibt es aber keine einheitliche Regelung, sondern je nach zu lüftenden Raum ist unterschiedlich vorzugehen. Nachfolgend werden die Unterschiede bei der wirkungsvollen Stosslüftung beschrieben:

  • Belüftung von Bad oder Küche: Fenster öffnen und die Tür zu den übrigen Wohnräumen geschlossen halten. Somit wird eine Verteilung der Feuchtigkeit in der Raumluft zu den anderen Räume ausgeschlossen.
  • Belüftung anderer Räume - am Beispiel Schlafzimmer: Wird der Raum am Morgen nach dem Aufwachen gelüftet, sollten die Schlafzimmertür wie auch die übrigen Zimmertüren geöffnet bleiben.
  • Eine Steigerung der Stosslüftung ist das so genannte Querlüften: Hier werden in mehreren Räumen, einschließlich Küche und/oder Bad die Fenster geöffnet, so dass ein klimatisierender Luftzug innerhalb der Wohnung entsteht.
  • Während jeder Art der Lüftung muss daran gedacht werden, immer die je nach Jahreszeit in Betrieb befindlichen Heizkörper herunterzufahren. Wenn dies nicht geschieht, öffnet sich das Thermostatventil und erhöht unnötigerweise die Wärmeabgabe, was zu vermeidbaren Kosten führt.
  • Für eine Stosslüftung sind ca. fünf Minuten ausreichend. Jedoch sollte sie mehrmals täglich durchgeführt werden, eine Anwesenheit des Mieter selbstverständlich vorausgesetzt.   

Die dena-Broschüre «Machen Sie dicht: Energiesparen in Gebäuden» kann kostenlos unter http://dpaq.de/UlLuT heruntergeladen werden.

Quelle: ntv/dpa - dena

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